Stress ade?

Zeitgenosse Stress

Stress erleben wir alltäglich im Gewand von Beschleunigung und Komplexität. Nicht zuletzt sollen viele technische Neuerungen unser Leben vereinfachen und noch mehr Information ermöglichen. Doch wird der Alltag nicht nur noch komfortabler, sondern auch hoch kompliziert und in einer Art und Weise anstrengend, die wir sicher alle empfinden können. Man denke nur daran, spontan ein paar Freunde zu Essen einladen zu wollen…

Mit Informationsflut und Unübersichtlichkeit, ob beruflich oder privat, steigen Ansprüche und Erwartungen.. Hoch getaktete Arbeitswelten führen dazu, dass vertraute Rhythmen und Pausen in der Alltags- und Lebenszeit verschwinden.

Die “ganze Katastrophe” Leben

Stress ist ein unvermeidlicher Teil und er ist Entwicklungsimpuls des Lebens. Gleichzeitig gibt es viele Gründe und Bedingungen, die heute die Belastungsgrenzen verschieben. So erleben wir besonders intensiv – wenn unsere Leistungsfähigkeit z.B. durch Schmerzen oder Erkrankung eingeschränkt ist, wenn sich unser Beziehungsumfeld verändert, wenn die Anforderungen sich über die Maßen verdichten -  Gefühle der Überforderung. Mal meistern wir die täglichen Schwierigkeiten besser, mal weniger gut. Und vielleicht fragen wir uns des öfteren, wie wir immer wieder und nach stressintensiven Lebensphasen neue Kraft schöpfen und zu innerer Entspanntheit zurückzufinden können.Was können wir tun, um zu erleben, dass wir wieder mitten in unserem Leben stehen, statt bloß  in Umständen umherzutreiben.

Das Leben nicht einfach nur “weg organisieren”,  sondern  es wieder kraftvoller gestalten und mit mehr Muße genießen, kann Weg und Ziel der  Schulung von Achtsamkeit sein.

Und Jetzt ?

Wie finden wir  in der alltäglichen Geschäftigkeit immer wieder zu einer Zeitlichkeit, die der sich mit Muße entfalten kann, was uns wirklich wichtig ist?

Wie wechseln wir in eine Gangart, bei der wir  “gesund” bleiben oder auch mit Erkrankung gut ankommen? Welche Prioritäten sind noch stimmig und welchen wollen wir mehr Beachtung schenken?

Wie halten wir Mass in der Überfülle und wann halten wir inne für das, was gerade herausfordert, zufrieden macht, oder bewegt?